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Hohenschwangau

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Das Museum der bayerischen Könige in Hohenschwangau bei Füssen wurde im September 2011 eröffnet. Der Umbau des ehemaligen Hotels Alpenrose wurde von Staab Architekten, dem Architekturbüro von Volker Staab geleitet.
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Sichtbar nach außen tritt der Umbau vor allem über die neue Dachkonstruktion über dem eingeschossigen Verbindungsbau, dem ehemaligen Speisesaal des historischen Altbaus. Neben den Ausstellungsräumen und einem Hotel in den oberen Stockwerken entstand erdgeschossig eine Gastronomie mit großem Freibereich direkt am Ufer des Alpsees.
Für die Gestaltung des Außenraums mit dem Eingangsbereich des Museums und der Terrasse vor dem Hotel und der Gastronomie zeichneten realgrün Landschaftsarchitekten verantwortlich. Die Aufgabe bestand darin, in der prominenten Umgebung eine möglichst zurückhaltende Geländegestaltung zu entwickeln. Bei der Terrassenausbildung und Abgrenzung zum öffentlichen Verkehrsraum wurden etwa 50 Zentimeter hohe Nagelfluh-Blöcke eingesetzt – der Nagelfluh ist ein typisches oberbayerisches Gestein mit einer starken Körnigkeit. ewo unterstützte realgrün bei der Beleuchtung des Areals. Die Leuchten – als Sonderanfertigung für dieses Projekt – wurden in die niedrigen Mauern integriert und flächenbündig mit einer baubronzenen Abdeckung versehen. Sie leuchten in zwei Richtungen und akzentuieren sowohl die Terrasse als auch die Straße in einer warmweißen Lichtfarbe.
Das Museum der bayerischen Könige wurde ausgezeichnet mit dem Deutschen Architekturpreis 2013, dem BDA-Preis Bayern 2013 in der Kategorie „Detailvollkommenheit“, dem Preis des Deutschen Stahlbaus 2012 und dem artouro (bayerischer Tourismus-Architekturpreis ) 2013.

Architekt: Volker Staab Berlin
Landschaftsarchitekten: Realgrün München
Sonderleuchten in Bronze