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Architekten: 03 München
Architekten: ATP München
Architekten: Max Dudler Berlin
Landschaftsarchitekten: Ver de Freising
Elektroplanung: Zickler Jakob München
Lichtplanung: Lumen 3 München
Bearbeitung Aussenbeleuchtung: HL LichtTechnik Ruhpolding
Bauherr: Jost Hurler München…..

Pressebericht Jost Hurler

Es ist eines der größten Bauprojekte im süddeutschen Raum: Auf dem Metro-Gelände in Schwabing entsteht ein neues Quartier mit 200 Mietwohnungen und einem großen Hotel. Hier soll es alles geben, von der Sozialwohnung bis zum Luxus-Penthouse.

Von Alfred Dürr

Ein Kapitel aus der baulichen Geschichte der Schwabinger Nachkriegszeit ist zu Ende. An der nördlichen Leopoldstraße sind Bagger und Lastwagen im Dauereinsatz. Altes verschwindet, Neues kommt. Auf der Länge von einem halben Kilometer entstehen bis 2017 200 Mietwohnungen, Büros, Geschäfte und ein Hotel mit 275 Zimmern. Es handelt sich um eines der größten Bauprojekte im süddeutschen Raum.
Als architektonisch besonders aufregend galt dieser Abschnitt der SchwabingerHauptstraße nie. Das Areal war jahrzehntelang geprägt durch den riesigen Metro-Supermarkt mit Tankstelle und Parkplätzen sowie durch die eher unscheinbaren Türme des Hotels Holiday Inn. Zwei Ausnahmen müssen bei der Beschreibung der städtebaulichen Tristesse auf dieser Seite der Leopoldstraße erwähnt werden: In unmittelbarer Nachbarschaft zum Metro-Gelände stand in den Siebzigerjahren der popfarbene Vergnügungs- und Einkaufspalast Schwabylon des renommierten Schweizer Architekten Justus Dahinden. Nur ein paar Blocks weiter, in der Johann-Fichte-Straße, entwarf er auch das ungewöhnliche Gebäude für das Spitzenrestaurant Tantris. Das Schwabylon war schon nach wenigen Jahren ein Pleiteobjekt und wurde abgerissen. Das Tantris gibt es noch immer, das Haus steht inzwischen sogar auf der Denkmalliste. Weg sind inzwischen das Holiday Inn und der riegelartige Großmarkt.

Bis zu 1500 Menschen sollen hier künftig leben und arbeiten.

Jetzt ist Platz für das Quartier „Schwabinger Tor“, das langsam heranwächst. Das Münchner Büro 03 Architekten hat das Grundkonzept für das neue Viertel erarbeitet. Vier Baukörper erstrecken sich entlang der Leopoldstraße, dahinter kommt eine weitere Reihe mit fünf Gebäuden entlang der Grünfläche an der Berliner Straße. Die einzelnen Komplexe, die von unterschiedlichen Architekturbüros gestaltet werden, sind zueinander versetzt angeordnet. So soll ein urbanes Gefüge mit Plätzen und Gassen entstehen. Autos dürfen hier nicht fahren, die Flächen sind ausschließlich Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. Architektonische Akzente sollen drei über das Areal verteilte Hochhäuser mit jeweils vierzehn Stockwerken und einer Höhe von je 50Metern setzen.

Ein Hingucker soll in diesem Zusammenhang das Hotel an der Leopoldstraße werden. Anfangs hieß es, die thailändische Kette Dusit wolle hier Fuß fassen und für entsprechend exotisches Flair sorgen. Doch daraus wurde nichts. Eingestiegen ist dafür das amerikanische Hotelunternehmen Hyatt. Entstehen soll hier ein sogenanntes Boutique-Hotel, das weltweit unter dem Namen Andaz firmiert. Der Begriff kommt aus Indien und bedeutet soviel wie einzigartiger Stil. Es gibt im Hotel beispielsweise keine Empfangstheken mehr. „Der Gast kommt nicht zu uns, wir kommen auf den Gast zu“, sagt Hotelmanager Toni Hinterstoisser. Organisationsfragen würden über das Ipad geregelt.

Die Bauarbeiten sind in vollem Gange: Großbaustelle an der Leopoldstraße.

(Foto: Robert Haas)
Die Jost Hurler Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft wünscht sich als Investor laut Geschäftsführer Albert Heinermann einen lebendigen Stadtteil. Mit der Hamburger Thomsen Group wurde eigens ein Strategieberater beauftragt, der herausfinden sollte, was das gut funktionierende Quartier der Zukunft ausmacht. Wichtig sei eine Mischung unterschiedlicher Menschen. Vom Luxus-Penthouse bis zur Sozialwohnung soll alles geboten werden. Wichtig seien „innovative Talente“, sagt Professor Bernd Thomsen. Im Viertel wird es vollverglaste Ateliers für Kreative geben. „Toleranz“ sei ein zentraler Begriff für das Quartier. Die Stadt habe da noch einen Nachholbedarf. Was Toleranz angehe, liege München nämlich im nationalen Städteranking nur auf Platz sechs.
Das Schwabinger Tor soll ein Ort innovativer Konzepte sein, sagt Hurler-Geschäftsführer Wolfgang Müller. Ein reines Luxusquartier werde bestimmt. SDV

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