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Gestaltungskonzept:
Der Kirch- und Stadtplatz werden über die abknickende Staatsstraße hinweg gepflastert. Die Herzog-Ludwig-Straße wird in hellem Asphalt, die Seitenbereiche in Passeepflaster im selben Material wie der Platzbereich und die Aussenanlagen an der
neuen städtischen Wohnanlage ausgeführt. Der helle Asphalt ergibt mit dem Pflaster ein einheitliches Erscheinungsbild. Für die angrenzenden Straßen und Wege schlagen wir vor, großflächig Asphalt und ein wenig Pflaster zu verwenden. Das Pflaster kann für Rinnen, Trauf- und Pflasterstreifen verwendet werden. Nach den ehemaligen Stadtoren wird die Straße wieder in üblichem Schwarz geteert.
Das Prinzip des Lichtkonzepts – von dunkel nach hell – wird auch im Stadtboden realisiert.
Die ehemaligen Stadttore werden tagsüber durch eine besondere Pflasterung im Boden hervorgehoben. Die Überspannungsleuchten mit einer anderen Lichtfarbe (gelb) als die restlichen Überspannungen (weiss) hüllen nachts den Raum der ehemaligen Stadttore ein und ergeben so ein fast dreidimensionales Bild der ehemaligen Stadttore.
Im Bereich des Kastanienwalles werden, wie am östlichen Stadteingang am Wallgraben bereits vorhanden, hüfthohe Steinmauern mit linearen Lichtelementen den Besuchern der Altstadt signalisieren, dass hier etwas besonders – der grüne Wall – sie in der Stadt willkommen heisst.
Östlich der Kapelle wird der Platz nicht beparkt; hier ist Raum nur für den Fußgänger. Hier kann auf der wassergebunden Fläche Boule gespielt werden. Freistehende Stühle fördern die Kommunikation. Hier findet auch der Markt statt

Materialität:
Ortstypisch für Neustadt ist die Kalksteinpflasterung. Im Steinbruch in Marching bei Neustadt wird der „Marchinger Drosselfels“ abgebaut. Seit wenigen Jahren wird dort wieder Pflastermaterial für Gehwege und Straßen hergestellt; alle notwendigen Prüfzeugnisse liegen vor. Der Stein hat höchste Qualität.
Als Belag wird eine durchgehend niveaugleiche Passeepflasterung mit unter- schiedlichen Steingrößen 13/15, 15/17, 17/19; 19/21 mit einer Satzhöhe von 10cm im Gehbereich und 15cm im Fahrbereich vorgeschlagen. Der Anteil der Bindersteine beträgt 60% – 70%. Wegen des starken Verkehrs wird eine Pflasterart mit guter Verzahnung vorgeschlagen, die den anfallenden lotrechten und tangentialen Schubkräften großen Verformungswiderstand entgegensetzt.
Grünkonzept:
Die kleinkronigen knorrigen Bäume am Stadtplatz und Kirchplatz werden versetzt. Allein vor der Apotheke im Osten und westlich der Kirche werden 4 bzw. 2 kleinkronige Bäumchen gepflanzt. Es werden lichte Felsenbirnen vorgeschlagen; vor dem Laub zieren weisse Blüten im April / Mai die Bäume; Im Herbst ist die rote Färbung des Laubes ein kräftiger Farbakzent in der Stadt.

Architekten: Schober Stadtplanung München
Lichtplanung: HL LichtTechnik Ruhpolding
Elektroplanung: Koller Bodenmais

Produkte:
Leuchtenserie Grafing 2 Bergmeister Leuchten
Quadro 2 Humberg Guss
Bodenstrahlersysteme EWO srl.

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Das neue Leuchtenmodell für Neustadt Donau
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