Architekten: Obermeyer Planen und Beraten München
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Ein bedeutender Moment für die Messe München und die ganze Region: Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter und Messechef Klaus Dittrich setzten am Dienstag gemeinsam den ersten Spatenstich für die Vollendung des Münchner Messegeländes. Mit dem Bau der Hallen C5 und C6 sowie einem weiteren Konferenzbereich werden die Pläne für das 1998 eröffnete neue Messegelände nun abschließend realisiert. Nach zwei Jahren Bauzeit wird die Messe München 2018 über insgesamt 18 Hallen mit zusammen 200.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und rund 400.000 Quadratmetern Freigelände verfügen. Damit stärkt das Unternehmen seine Position im internationalen Messemarkt.

Den ersten Spatenstich nahmen sie am Dienstagnachmittag mit einem überdimensionalen Spaten gemeinsam in die Hand: Die Aufsichtsratsspitzen Ilse Aigner und Dieter Reiter und der Messechef Klaus Dittrich, assistiert durch die Vertreter der beiden Mitgesellschafter, IHK und Handwerkskammer für München und Oberbayern. „Wir brauchen diese Hallen und den neuen Konferenzbereich, um der steigenden Nachfrage unserer Kunden gerecht zu werden“, betonte Klaus Dittrich. „Das ist auch ein sichtbares Zeichen für den Erfolg der Messe München.“ Es ist der letzte Bauabschnitt des 1998 eröffneten Messegeländes.

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner: „Der Neubau der Hallen zeigt, dass das Messegeschäft in München auf Wachstumskurs ist. Die internationalen Leitmessen stehen für die Technologieführerschaft des Freistaates und ermöglichen der bayerischen Wirtschaft Vernetzung und direkten Zugang zu Auslandsmärkten. Sie eröffnen damit dem Mittelstand weltweit Geschäftsmöglichkeiten.“

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Mit dem heutigen ersten Spatenstich für die neuen Hallen C5 und C6 setzen wir einen weiteren Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der Messe München. Die beiden Neubauten sind eine wichtige Investition in die Zukunftsfähigkeit der Messe und wir geben damit ein positives Signal für den gesamten Wirtschaftsraum München.“

Das neue Messegelände in Riem ist in mehreren Phasen gebaut worden. Zur Eröffnung im Jahre 1998 standen zwölf Hallen und das ICM – Internationales Congress Center München zur Verfügung. 2001 folgten dann zwei weitere Hallen. Zur Fußball-WM 2004 wurden der Eingang Nord und zwei weitere Hallen errichtet. Mit den zwei neuen Hallen stehen ab 2018 insgesamt 18 Hallen zur Verfügung. Sie werden auch dringend benötigt, denn einige der großen Messen – bauma, BAU, IFAT und ISPO MUNICH – sind seit Jahren restlos ausgebucht und es bestehen dafür Wartelisten. Die Kosten werden mit 105,8 Millionen Euro kalkuliert. Sie werden vollständig von der Messe finanziert, ohne Zuschüsse der Gesellschafter. Klaus Dittrich: „Die Messe München ist mit dem Umzug auf das neue Gelände nachhaltig gewachsen. München zählt heute zu den erfolgreichsten Messeplätzen der Welt.“